Antike und moderne Taschenuhren im Überblick

Taschenuhren – legendäre Zeitmesser

Eine Taschenuhr ist ein tragbarer Zeitmesser, der traditionell in der Westentasche getragen und über eine Kette befestigt wird. Sie gilt als Vorläufer der Armbanduhr und wird bis heute mechanisch (Handaufzug oder Automatik) sowie als Quarz- und Digitalvariante gefertigt. 2026 erlebt die Taschenuhr durch die Royal Pop von Swatch und Audemars Piguet ein überraschendes Comeback im Alltag.

Wer hinter WELCHE TASCHENUHR steht: Diese Seite wird von Bastian Adam betrieben. Seine Leidenschaft für Uhren begann mit der geerbten Uhr seines Großvaters. Heute betreibt er außerdem das Uhrenmagazin WELCHE UHR. Wir bewerten Taschenuhren unabhängig, benennen Stärken und Schwächen klar und kennzeichnen Werbe-Links transparent.

Taschenuhren sind wieder im Trend. In der heutigen Zeit sehnt sich so mancher nach Entschleunigung. Deshalb ist Retro-Design in vielen Lebensbereichen so aktuell. Auch die Mode profitiert von unvergesslichen Styles der letzten Epochen. Darüber hinaus ist die Nachfrage nach „Old-Fashion“ im Schmuck- und Uhrenbereich groß. Einzelstücke sind wieder gefragt, denn der Mensch ist auf der Jagd nach dem Besonderen. Auf dem Uhrenmarkt sind es zurzeit u.a. klassische Taschenuhren. Opas alter Zeitmesser ist zurück – eigentlich war er nie ganz weg, er hat sich nur ein wenig rar gemacht. Ob in Gold, Silber oder als moderne Neuinterpretation: nun erfährt er ein echtes Revival.

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#1 Ausgewählte Taschenuhren – unsere Empfehlungen

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#2 Taschenuhren – Geschichte, Gegenwart und Zukunft

Die Geschichte der Taschenuhr haben wir hier kurz zusammengefasst. Wer danach Lust auf eine emotionale Reise verspürt, sollte das Taschenuhren-Museum in Tarmstedt oder das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg besuchen.

Vor allem im Nürnberger Nationalmuseum wird der Wandel greifbar: Nicht länger offenbarte allein die Kirchturmuhr die Tageszeit, sondern die private Zeitablesung durch mobile Uhren wurde erstmals möglich.

Mit Hilfe moderner computertomografischer Verfahren vermittelt die dortige Ausstellung neueste Erkenntnisse und zeigt den harten Kampf um den Titel „Älteste Taschenuhr der Welt„. Präsentiert werden dabei Leihgaben namhafter Uhrenkollektionen, zum Beispiel aus der Schweiz und den USA. Liebhaber finden hier kostbare Erzeugnisse aus der Pionierarbeit von Goldschmieden und Juwelieren.

Wer hat die Taschenuhr erfunden?

Peter Henlein Denkmal in Nürnberg, Erfinder der frühen Taschenuhr

Peter Henlein Denkmal in Nürnberg / Foto: Efraimstochter / Pixabay

Die Handelsstädte Nürnberg und Augsburg waren das Zentrum der frühen Uhrmacherkunst, denn hier lag der Kreuzungspunkt der wichtigsten europäischen Handelswege.

Es ranken sich viele Legenden und Mythen über den Erfinder der ersten Taschenuhr. Ob der Nürnberger Schlossermeister Peter Henlein, geboren um 1480, tatsächlich als Erfinder zu benennen ist, bleibt allerdings Spekulation.

Fakt ist jedoch, dass Peter Henlein um 1510 eine mobile Uhr herstellte – die sogenannte Dosenuhr. Das ist sogar auf einer Inschriftentafel in der Gedenkstätte Walhalla in Donaustauf (Landkreis Regensburg) vermerkt, die König Ludwig I. für bedeutende Persönlichkeiten errichten ließ.

Auch auf dem Gemälde „Der Kaufmann Georg Gisze“ des Malers Hans Holbein aus dem Jahr 1532 ist die Darstellung einer Dosenuhr zu erkennen. Ein Federwerk trieb diese Uhr damals an.

Die Mechanik war noch störanfällig

Die frühe Mechanik war störanfällig, da die Uhr im Beutel oder an einer Kette getragen wurde. Allerdings verfügte diese mobile Uhr nur über einen Stundenzeiger und war nicht für die Minute ausgelegt. Deshalb waren die Störungen für den Nutzer nicht weiter dramatisch – für die Planungen in unserer heutigen Zeit wäre das jedoch undenkbar.

Die frühe Taschenuhr unterlag dabei schon gewissen Trends. Kreuzförmige Uhren waren im 16. und 17. Jahrhundert besonders angesagt, bis das Gehäuse immer weiter verkleinert wurde und schließlich einen Minutenzeiger bekam.

Der französische Uhrmacher Jean Antoine Lépine (1720 – 1814) kreierte daraufhin eine sehr flache Form der heute bekannten Taschenuhren, indem er die Räder nicht mit Platinen, sondern mit Brücken und Kloben befestigte. So entstand das sogenannte Lépine-Kaliber.

#3 Taschenuhren – Trend oder Auslaufmodell?

Die Tradition mit einer Taschenuhr weiterleben lassen

Ob die Taschenuhr ein dauerhafter Trend wird, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Fest steht jedoch, dass sie für Menschen gedacht ist, die die Tradition weiterleben lassen möchten und gleichzeitig eine Alternative zur konventionellen Armbanduhr suchen. Denn auch heute noch werden viele Taschenuhren produziert. Auf Welche Taschenuhr finden Sie zahlreiche Beispiele herausragender Firmen.

#4 Eine Auswahl an guten Taschenuhren-Marken

A. Lange & Söhne Taschenuhren: Meisterwerke aus Glashütte

Die Firma A. Lange & Söhne wurde 1845 im sächsischen Glashütte von dem Uhrmacher und Erfinder Adolph Lange gegründet. Er entwickelte Präzisionsuhren für einflussreiche Persönlichkeiten und Adelige, wodurch die Firma Weltruhm erlangte. Kaiser Wilhelm II. war zum Beispiel einer der vielen Kunden. Einige bekannte Modelle sind die Zeppelin-Beobachtungsuhr, die Kaiser-Wilhelm-Uhr und das Jahrhundert-Tourbillon.

Patek Philippe: Luxus und Historie

1839 begann die legendäre Erfolgsgeschichte von Patek Philippe. Antoine Norbert de Patek und François Czapek gründeten Patek, Czapek & Cie, und der erste große Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Bereits 1845 gewannen sie die Bronzemedaille für ihr schlüsselloses Aufzugs- und Zeigerstell-System.

Ab 1851 zählte sogar die englische Königin Victoria zu den Bewunderern der Taschenuhren von Patek Philippe. Seitdem haben die Zeitmesser nichts von ihrer Faszination verloren. Ganz im Gegenteil: Heutzutage suchen Sammler nicht nur nach den Taschenuhren der Luxusmarke, sondern auch nach Armbanduhren-Modellen wie der Patek Philippe Nautilus. Auf Auktionen erzielen sie dabei einen Rekordpreis nach dem anderen.

OMEGA: Meisterhafte Taschenuhren seit 1848

Fast zeitgleich entstand auch die berühmte Luxusuhren-Marke OMEGA. 1848 eröffnete der damals erst 23-jährige Louis Brandt (1825–1879) in La Chaux-de-Fonds im Kanton Neuenburg einen Uhrenteile-Betrieb. Der Name OMEGA tauchte allerdings erst 1894 das erste Mal auf: Ω ist der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets und steht für „Vollendung“.

Weltbekannt für Armbanduhren wie die OMEGA Speedmaster „Moonwatch“, stehen auch die Taschenuhren von OMEGA für absolute Perfektion.

Kauftipp für Markenuhren

Der Name auf Uhrwerk und Zifferblatt ist wertsteigernd. Viele Taschenuhren-Marken wie OMEGA oder IWC brachten Taschenuhren im Auftrag ohne Markenzeichen heraus. Achten Sie deshalb beim Kauf darauf, dass der Firmenname prominent auf dem Zifferblatt zu sehen ist. Zusätzlich muss der Markenname mit entsprechender Seriennummer auch auf dem Uhrwerk vorhanden sein.

Bei alten Taschenuhren kann es zudem vorkommen, dass das Werk getauscht und somit nicht mehr original ist, was den Wert erheblich mindern kann.

Gardé: Taschenuhren aus Thüringen

Die Firma Gardé wurde 1862 von den Brüdern Christian und Georg Thiel als Metallwarenfabrik im thüringischen Ruhla gegründet. Erst 30 Jahre später begannen sie mit der Uhrenproduktion. Vor allem die Taschenuhr Fearless wurde auf dem nordamerikanischen Markt ein Verkaufsschlager.

Albert Hanagarth: goldene Zeitmesser

Bei der 1948 gegründeten Firma Albert Hanagarth GmbH mit Sitz in Pforzheim werden die goldenen Taschenuhren mit 14 und 18 ct. Rot-, Gelb- oder Weißgold gefertigt. Hochwertige Schweizer Automatik- oder Quarzwerke treiben sie dabei an.

Urwerk und Ziiiro: Neuinterpretationen der Taschenuhr

Die Firma Ziiiro zum Beispiel zeigt Taschenuhren, die optisch stark an Stoppuhren erinnern. Sie sind jung, trendy und digital, zudem können die bunten Uhrengehäuse getauscht werden. Futuristisch kommt dagegen die Firma Urwerk daher – der erste Blick auf diese Uhren lässt vermuten, dass sie tatsächlich der Zukunft entsprungen sind.

Ziemer: Vom Armband in die Tasche

Die Ziemer GmbH wurde 1927 von W. Ziemer in Pforzheim ins Leben gerufen. Das Unternehmen fertigte zunächst primär Armbanduhren, später dann auch Taschenuhren. Seit Mitte der 80er-Jahre vertreibt die Firma ihre Taschenuhr-Modelle unter dem Markennamen Claude Pascal.

Eine Übersicht weiterer Hersteller:

Darüber hinaus kreieren Firmen wie Girard-Perregaux, Kienzle, *Regent, *Tissot, Junghans, R.U. Braun und Glashütte wundervolle Taschenuhren, die auch vor dem digitalen Zeitalter nicht haltmachen.

#5 Savonnette-Taschenuhren

Die Erfindung des Schutzdeckels

Ein Schutzdeckel, der sich durch einen Knopfdruck öffnen ließ, bereicherte später die Taschenuhr. Damit wurde die Savonnette-Form geboren. Staub im Uhrwerk und Kratzer auf dem Uhrenglas konnten ihr nun nichts mehr anhaben.

Taschenuhren galten bereits im 16. Jahrhundert als Statussymbol. Die Gehäuse der Savonnette-Uhren waren deshalb aufwendig gestaltet: Sie wurden graviert, vergoldet oder sogar mit Edelsteinen besetzt. Heutzutage werden viele Savonnette-Taschenuhren hingegen in Chrom, Edelstahl oder Messing hergestellt. Die Gehäusegrößen variieren dabei zwischen ca. 35 und 55 mm.

Savonnette-Taschenuhren heute

Die traditionellen Savonnette-Taschenuhren werden heute von Herstellern wie Alfons Doller, Tissot oder IWC International Watch produziert. In ihnen sind meistens Quarz- oder mechanische Uhrwerke verbaut.

Alienwork oder R.U. Braun haben sogar ein Automatikwerk in ihre Taschenuhren integriert, und die Firma Inducta machte sich einen Namen durch eine sekundengenaue, funksynchronisierte Anzeige. Diese Beispiele zeigen, dass sich Antik und Moderne nicht ausschließen müssen, sondern eine wundervolle Symbiose eingehen können.

#6 Damentaschenuhren

Damentaschenuhren als Zeichen des Wohlstands

Alte goldene Damentaschenuhr an einer Kette

Alte Damentaschenuhr // © welche-taschenuhr.de

Die moderne Zeit ging auch an den Frauen des 17. und 18. Jahrhunderts nicht spurlos vorbei. Genauso wie die Männer stellten sie ihren Reichtum offen zur Schau. Adelige und wohlhabende Kaufleute ließen sich damals inmitten ihres Wohlstandes malen.

Maria Theresia von Spanien wurde beispielsweise im 17. Jahrhundert von dem Maler Diego Velázquez in Öl verewigt. Auf diesem Bild trägt sie gleich zwei Taschenuhren, die an ihrem Kleid befestigt sind. Auch der niederländische Maler Jan Albert Rootius zeigte eine Dame mit Taschenuhr, in Öl und auf Leinwand gebannt.

Im Gegensatz zu den Herren, die Taschenuhren in der Jacken- oder Westentasche mit sich führten, trug die Dame von Welt ihre Taschenuhr hingegen an einer Kette um Hals oder Taille.

Varianten der Taschenuhr für Damen

Die Broschenuhr

Wunderschön edel sahen auch die Broschenuhren aus. Sie wurden in Gold oder Silber gefertigt und kunstvoll verziert. Manchmal kamen zusätzlich Edelsteine zum Einsatz – ein Schmuckstück der ganz besonderen Art.

Die Schieberkette

Auch die sogenannten Schieberketten waren damals sehr beliebt. Dabei wurde eine Uhr an einer langen Kette um den Hals getragen und konnte in der Höhe verschoben werden. Sehr lange Ketten verschwanden im Kleidersaum oder in der Tasche des Kostüms.

Die Uhrenkralle

Die damals ebenfalls beliebte Uhrenkralle wurde wie ein Armband um das Handgelenk gelegt, an dem man die Uhr fixierte. Diese Art, eine Uhr zu tragen, war möglicherweise sogar der Vorgänger unserer heute bekannten Armbanduhr. Aus heutiger Sicht kann man deshalb sagen: die Damentaschenuhr war ein Statement.

Sind Damentaschenuhren auch heute noch im Trend?

Nachdem die Uhr im 15. Jahrhundert erstmalig mobil wurde, hat sie sich bis heute enorm weiterentwickelt. Was macht die Taschenuhr für Damen attraktiv? Es ist vor allem das Exklusive, womit sich die moderne Frau von der Masse abhebt. Eine Damentaschenuhr ist auffällig und stellt etwas Besonderes dar. Dieses Accessoire wird ganz selbstverständlich in der Handtasche, am Hosenbund oder sogar zum Dirndl getragen.

Die Taschenuhr für die Dame – Spagat zwischen Antik und Moderne

Bei *Amazon oder Ebay wird die Frau von Welt auch heute noch schnell fündig. Wunderschöne Schmuckstücke stehen dort zum Verkauf, ob ganz schlicht oder reich verziert. Dem Design sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

Aber nicht nur beim Design: Auch das Uhrwerk hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt und den Vorlieben der Nutzer angepasst. Ob Handaufzug, Automatik-, Quarz- oder Digitalwerk – alles ist heute möglich. Eine Taschenuhr ist längst keine männliche Domäne mehr.

Ob auf der Party oder bei anderen gesellschaftlichen Verpflichtungen: Mit einer Taschenuhr stehen Sie garantiert im Mittelpunkt. Nicht nur der Herr, auch die Dame von Welt trägt die Taschenuhr heute wieder mit Eleganz und Selbstverständlichkeit.

Taschenuhren-Materialien

#7 Goldene Taschenuhren

Es gab unterschiedliche Legierungen bei den Taschenuhren aus Gold. Klassische Legierungen im 19. Jahrhundert waren Gold-Silber-Kupfer-Legierungen. Ein geringer Goldanteil von nur 333er-Gold ist langfristig von Korrosionen bedroht, da der höhere Kupferanteil an der Luft oxidiert.

Wenn Sie Ihre goldene Taschenuhr nicht ständig putzen möchten, achten Sie deshalb auf eine hohe Legierung von mindestens 585er Gold (14 Karat).

Punzen und Legierungen erkennen

Die Legierung ist auf einer gestempelten Punze zu erkennen. Diese befindet sich auf der Rückseite oder im Deckel der Taschenuhr. Anteile anderer Edelmetalle wie Platin, Silber oder Palladium werden auf der Punze dabei nicht berücksichtigt.

Früher wurde häufig Nickel beigemischt, um einen Weißgoldton zu erhalten. Bei einer Nickelallergie sollte daher auf einen hohen Anteil an Rot- oder Gelbgold geachtet werden.

Heutzutage sind allerdings auch viele Modelle aus Edelstahl oder Metall in der Farbe Gold erhältlich. Sie bestehen nicht aus echtem Gold, sehen aber ebenfalls sehr hochwertig aus und sind für einen Bruchteil des Preises einer echten Golduhr zu bekommen.

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#8 Silberne Taschenuhren

Bei Silberuhren gilt das gleiche wie bei den goldenen Taschenuhren: Je höher der Edelmetallanteil, desto geringer andere Legierungen, die zu eventuellen Allergien führen könnten. Der Silberanteil ist auf einer Punze auf der Rückseite oder der Innenseite des Deckels eingeprägt.

Wert und Material bei Silber-Taschenuhren

Silberpunze auf der Rückseite einer Taschenuhr

Silberpunze

Kunstvoll und individuell gearbeitete Taschenuhren aus Silber waren begehrte Accessoires, die Reichtum und Wohlstand symbolisierten. Der Wert einer Taschenuhr aus Silber bemisst sich dabei vor allem an der Höhe des Silberanteils und der Kunstfertigkeit der Verarbeitung. Raritäten erzielen auf Sammlerbörsen hohe Preise.

Die Modelle können von Fachleuten heute anhand von Gravuren und Bauart ermittelt werden. Sterlingsilber oder 925er Silber waren die häufigsten Materialien. Die Bezeichnung Doublé oder Walzvergoldung beschreibt hingegen Taschenuhren, die einen Goldüberzug erhalten haben. Silber oxidiert allerdings leicht – mit speziellen Reinigungsmitteln erstrahlen die Schmuckstücke jedoch in neuem Glanz.

Wie die Uhren in der Farbe Gold, sind auch viele Modelle in der Farbe Silber erhältlich. Sie bestehen meist aus Edelstahl oder einem vergleichbaren Material und haben den Vorteil, dass sie im Vergleich zu echten Silberuhren nicht anlaufen und zudem schon zu einem sehr günstigen Preis zu erwerben sind.

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#9 Antike und neue Taschenuhren

Antik-Look oder antik?

Zunächst müssen wir unterscheiden zwischen Taschenuhren im Antik-Look und original antiken Taschenuhren. Nicht nur in Auktionshäusern und auf Uhrenbörsen können Originale erstanden werden, auch im Internet oder auf Flohmärkten ist das Angebot groß. Eine vorherige Recherche ist daher wichtig.

Um das Alter einer Taschenuhr zu bestimmen, muss die Uhr geöffnet werden. Im Deckel und auf der Rückseite geben Seriennummern, Stempel und eventuelle Bildmarken Auskunft über Hersteller und Herstellungsjahr. *Jetzt antike Taschenuhren bei eBay entdecken.

Woran erkennt man eine echte antike Taschenuhr?

„Das Objekt der Begierde ist immer soviel wert, wie man bereit ist, dafür zu bezahlen.“

Auch Gravuren und Bildmarken alter Familien lassen auf antike Uhren schließen. Manchmal wurden alte Taschenuhren allerdings anonym gefertigt, sodass die genaue Herkunft und das Alter nicht zuzuordnen sind.

Bei Zifferblatt-Signaturen müssen es zudem nicht zwangsläufig die Initialen des Herstellers sein, sondern können auch vom Verkäufer stammen. Denn Juweliere erstanden beim Werkshersteller mehrere Exemplare und ließen sich eigene Zifferblätter mit ihren Initialen fertigen. Folgender Satz gilt deshalb für alle Kunstobjekte und antike Taschenuhren: Das Objekt der Begierde ist immer soviel wert, wie man bereit ist, dafür zu bezahlen.

#10 Taschenuhren – ein Ausblick

Der Kauf einer Taschenuhr ist einfacher, als viele denken. Auch das Aufziehen und Stellen hört sich komplizierter an, als es tatsächlich ist. Wer ein Faible für individuelle Uhrmacherkunst hat, findet in der Taschenuhr genau die richtige Begleiterin.

Zum Glück hält die Branche viele moderne Varianten bereit: Ob Taschenuhren aus Gold, Silber, Chrom, Edelstahl oder Messing, ob mechanisch, automatisch, analog oder digital – die Auswahl war noch nie so groß.

Tipp: Liebhaber von Armbanduhren kommen auf unserer Partnerseite WELCHE UHR auf ihre Kosten. Schauen Sie dort vorbei, wenn Sie sich auch für klassische und moderne Armbanduhren begeistern.

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Häufige Fragen zu Taschenuhren

Was ist eine Taschenuhr?

Eine Taschenuhr ist ein tragbarer Zeitmesser, der traditionell in der Westentasche getragen und über eine Kette gesichert wird. Sie ist der historische Vorläufer der Armbanduhr und wird mechanisch, als Quarz- oder als Digitalvariante gefertigt.

Sind Taschenuhren 2026 noch modern?

Ja. Neben dem klassischen Sammlermarkt sorgt 2026 vor allem die Royal Pop von Swatch und Audemars Piguet für neue Aufmerksamkeit. Die Taschenuhr wird zunehmend als modisches Accessoire getragen, nicht nur als historisches Sammlerstück.

Was ist der Unterschied zwischen Lépine und Savonnette?

Bei der Lépine sitzt die Krone bei 12 Uhr, das Zifferblatt ist offen. Bei der Savonnette sitzt die Krone hingegen bei 3 Uhr, die kleine Sekunde bei 6 Uhr, und klassische Savonnetten besitzen zusätzlich einen Sprungdeckel zum Schutz des Glases.

Kauf, Marken und aktuelle Modelle

Welche Taschenuhren-Marken sind empfehlenswert?

Im Luxussegment gelten A. Lange & Söhne, Patek Philippe und IWC als Maßstab. Für den Einstieg und den Alltag sind hingegen Marken wie Regent, Tissot, Festina und Junghans verbreitet.

Was kostet eine gute Taschenuhr?

Solide neue Taschenuhren mit Quarz- oder Handaufzugswerk gibt es bereits ab rund 30 bis 300 Euro. Hochwertige mechanische sowie Gold- und Silbermodelle liegen darüber. Antike Stücke renommierter Manufakturen erreichen dabei mehrere tausend bis über eine Million Euro.

Sind Taschenuhren eine Wertanlage?

Nur in Ausnahmefällen. Wertstabil sind vor allem seltene antike Stücke bekannter Manufakturen in gutem Zustand mit Originalwerk. Neue Modeprodukte und einfache Modelle eignen sich hingegen kaum als Investment.

Was ist die Swatch x Audemars Piguet Royal Pop?

Die Royal Pop ist eine Taschenuhr aus Bioceramic, die Swatch und Audemars Piguet im Mai 2026 vorgestellt haben. Sie kostet 385 bis 400 Euro, übernimmt Designcodes der Royal Oak und holt die Taschenuhr damit zurück in den Alltag.

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TASCHENUHREN AUF EINEN BLICK

Hier finden Sie alles über namhafte Firmen wie A. Lange & Söhne, Gardé, Albert Hanagarth, Patek Philippe, Girard-Perregaux, Kienzle, Regent, Junghans, R.U. Braun und Glashütte. Darüber hinaus gibt es immer wieder neue Marken, die spannende Modelle auf den Markt bringen. Urwerk und die Firma Ziiiro sind nur einige davon. Werden Sie ein Teil der Taschenuhren-Begeisterten und entdecken Sie unsere Seite. Viel Spaß bei WELCHE TASCHENUHR!

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